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Energiepolitik |
Industrie, Energiewirtschaft und produzierendes Gewerbe, haben ein grundlegendes Interesse an der Stärkung des Standorts Deutschland. Dazu gehören vor allem die Sicherung seiner Wettbewerbsfähigkeit, die Liberalisierung der Energiemärkte und die Schaffung nachhaltiger Wettbewerbs-strukturen auf diesen Märkten sowie der Abbau wettbewerbsverzerrender „politischer“ Lasten; diese lassen die Energiepreise inzwischen bedrohlich ansteigen.
"Energiepolitik ist Wirtschaftspolitik“ – dieser Grundsatz ist nicht mehr ausreichend im öffentlichen und politischen Bewusstsein verankert. Die in § 1 Energiewirtschaftsgesetz niedergelegten Ziele - Versorgungssicherheit, Preisgünstigkeit und Umweltverträglichkeit - müssen im Zentrum einer am Prinzip der Nachhaltigkeit ausgerichteten Wirtschaftspolitik stehen und ausgewogen verwirklicht werden.
Aktuelles zur Energiepolitik
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Rohstoffpolitik |
Die Situation auf den Rohstoffmärkten hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Das hohe Wirtschaftswachstum in Asien, vor allem in China hat zu einem erheblich gestiegenen Rohstoffbedarf geführt. Es ist davon auszugehen, dass die Wachstumsschübe im asiatischen Raum die Situation auf den Rohstoffmärkten auch längerfristig bestimmen werden. Sorgen bereiten insbesondere die wettbewerbsverzerrenden Maßnahmen, mit denen einige Länder ihre Rohstoffexporte erschweren bzw. Rohstoffimporte begünstigen. Grund zur Sorge ist ebenso die zunehmende Unternehmenskonzentration im Bergbausektor.
Die Sicherung der Rohstoffversorgung ist und bleibt primär Aufgabe der Unternehmen selbst. Die Politik jedoch ist für die Rahmenbedingungen der Rohstoffversorgung verantwortlich. Die deutsche Industrie ist auf funktionierende Rohstoffmärkte angewiesen. Genauso werden stimmige Rahmenbedingungen in Deutschland und Europa zur Gewinnung von Primärrohstoffen und zur Nutzung von Sekundärrohstoffen benötigt.
Aktuelles zur Rohstoffpolitik
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Europäische Rohstoffsicherheit: Vortragsveranstaltung mit EU-Vizepräsident Verheugen |
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| | EU-Vizepräsident Verheugen |
| ©Sebastian Winter |
Am 10. November 2008 hat EU-Vizepräsident Verheugen im Rahmen einer Vortragsveranstaltung im BDI vor Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit die Mitteilung der Europäischen Kommission zu nicht-energetischen Rohstoffen vorgestellt. In der Mitteilung werden die Grundzüge der EU-Rohstoffstrategie formuliert, welche die Außen-, die Handels-, die Entwicklungs- und die Umweltpolitik der Europäischen Union in kohärenter Weise verbinden soll.
In seiner Replik auf den Vortrag von Herrn Verheugen begrüßte Herr Grillo, Vorsitzender des BDI-Ausschusses Rohstoffpolitik, den Strategieentwurf der Kommission. Positiv
bewertete er insbesondere die angestrebte stärkere
Verknüpfung verschiedener Politikfelder zur Sicherung
der Versorgung mit Rohstoffen aus dem Ausland. Allerdings
seien zusätzliche Anstrengungen erforderlich, wie z. B. eine
Korrektur der Natura 2000-Richtlinie.
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Präsentation des World Energy Outlook 2008 in Berlin |
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| | Paneldiskussion zu den Ergebnissen des World Energy Outlook |
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| ©Axel Nickolaus |
Am 19. November 2008 wurde in Berlin der World Energy Outlook 2008 vorgestellt. Der Bericht zählt zu den meist zitierten energiewirtschaftlichen Studien überhaupt und gibt jedes Jahr vielbeachtete Anstöße für die energiepolitische und -wirtschaftliche Diskussion.
Der World Energy Outlook 2008 untersucht die globalen Energietrends bis 2030 und setzt dabei zwei Schwerpunkte: Eine Neubewertung des langfristigen Öl- und Gasangebots sowie eine Analyse unterschiedlicher klimapolitischer Szenarien für die Zeit nach 2012.
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