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Themenüberblick |
Handelspolitik
Die deutsche Industrie ist weltweit aktiv. Sie ist auf offene Absatz- und Beschaffungsmärkte angewiesen. Der BDI setzt sich deswegen für den weltweiten Abbau von Handels- und Investitionshemmnissen ein. Außerdem sollen weltweit geltende Regeln einen unverzerrten internationalen Wettbewerb sicherstellen.
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Globalisierung und internationale Wettbewerbsfähigkeit
Wie kaum anderes Industrieland profitiert Deutschland von der Öffnung der Märkte und der weltwirtschaftlichen Verflechtung. Die deutsche Industrie treibt nicht nur den Globalisierungsprozess durch ihr internationales Engagement selbst stark mit voran. Zugleich gehören weltweiter Handel und Investitionen zu den Voraussetzungen für Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand in Deutschland. Die Entwicklung der Weltwirtschaft ist damit nicht nur für die weltweit aktiven Unternehmen, sondern auch für die wirtschaftliche Situation Deutschlands insgesamt von großer Bedeutung.
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Internationale Investitionen und multinationale Unternehmen
Deutsche Unternehmen treffen ihre Investitionsentscheidungen global, mit ihren Direktinvestitionen sind sie heute weltweit vertreten. Der gesamte Investitionsbestand deutscher multinationaler Unternehmen im Ausland lag Ende 2002 bei gut 650 Mrd. €, 2003 flossen weitere Direktinvestitionen in Höhe von 3,6 Mrd. € ins Ausland. Im vergangenen Jahrzehnt hat sich der Investitionsbestand insgesamt mehr als vervierfacht, wobei auch verstärkt Entwicklungsländer in die internationale Arbeitsteilung einbezogen werden.
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Zoll- und Außenwirtschaftsrecht
Praktikable Regeln und Verfahren im Bereich des Zolls und der Exportkontrolle sind unentbehrliche Voraussetzungen für einen reibungslosen Ablauf des internationalen Handels. Die Interessen der Wirtschaft sind bei der Ausgestaltung dieser Rahmenbedingungen unbedingt zu berücksichtigen. Dies gilt insbesondere angesichts neuer Herausforderungen durch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen im Zollbereich.
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Exportkreditversicherung und Exportfinanzierung
Zu wirtschaftsfreundlichen Rahmenbedingungen für den internationalen Handel gehören ausreichende Möglichkeiten der Exportfinanzierung und Exportkreditversicherung. Die Unternehmen benötigen geeignete und verlässliche Finanzierungsinstrumente zur Unterstützung bei der Erschließung von Auslandsmärkten. Zur Absicherung von Risiken in neuen, zukunftsträchtigen Märkten sind die Exportkreditgarantien des Bundes („Hermesdeckungen“) unentbehrlich.
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Entwicklungspolitik
Armut in Entwicklungsländern kann nur durch eine dynamische Privatwirtschaft nachhaltig überwunden werden. Der BDI setzt sich für verstärkte Kooperation zwischen Entwicklungspolitik und Industrie ein. Hierdurch lassen sich Synergien erschließen, von denen Entwicklungsländer und Unternehmen profitieren.
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Eine globale Herausforderung: Corporate Social Responsibility
Corporate Social Responsibility (CSR) ist weltweit ein politisches Top-Thema. Internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen, die Weltbank, die Europäische Kommission, die OECD oder die Internationale Arbeitsorganisation (IAO) nehmen CSR als ein Feld der politischen Gestaltung wahr. Die Instrumente (Abkommen, Verhaltensnormen, Kodizes, Agenden) zur gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen sind primär auf internationaler Ebene angesiedelt, sei es im Rahmen internationaler Organisationen oder als Branchenvereinbarungen.
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