Belastbare internationale Wirtschaftsbeziehungen und eine erfolgreiche Welthandelsrunde sind für den Exportweltmeister Deutschland von hoher Bedeutung.
Die EU ist mit 20 % Anteil am Welthandel einer der entscheidenden Handelspartner. Deutschland ist als global orientierte Exportnation mehr als andere Länder auf offene Märkte angewiesen. Der erfolgreiche Abschluss der Welthandelsrunde hat für die deutsche Industrie hohe Priorität.
Zu Recht will die deutsche Ratspräsidentschaft internationale Märkte für europäische Güter, Dienstleistungen und Investitionen weiter öffnen und sich um eine erfolgreiche „Doha-Runde“ bemühen. Aus Sicht des BDI können bei ausgewählten Partnern bilaterale und biregionale Handelsabkommen der EU eine Ergänzung des multilateralen Regelwerks darstellen.
Strategische Partnerschaften vor allem transatlantisch und mit Asien sollten zielgerichtet vorangetrieben werden.