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 Klimafreundliche Kohlekraftwerke durch geologische Speicherung von CO2
In den »klimafreundlichen Kraftwerken« der Zukunft soll das bei der Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern entstehende CO2 nicht in die Erdatmosphäre abgegeben, sondern abgeschieden und in geeigneten geologischen Lagerstätten gespeichert werden (engl.: carbon capture and storage, CCS). Neben der technologischen Entwicklung und Finanzierungsfragen ist ein angemessener europäischer und nationaler Rechtsrahmen für CCS von entscheidender Bedeutung, um Rechtssicherheit für den Bau und den Betrieb dieser Anlagen zu erlangen. Um das Ziel zu erreichen, die CCS-Technologien möglichst bis 2020 zur Marktreife zu bringen, muss der Rechtsrahmen zügige Genehmigungsverfahren ermöglichen, Investitionssicherheit bieten und wirtschaftliche Anreize für die Entwicklung der Technologien schaffen. Die EU-Kommission hat einen Vorschlag für eine Richtlinie zur geologischen Speicherung von Kohlendioxid (KOM (2008) 18 vom 23.01.2008 - CCS-Richtlinie) vorgelegt. Der BDI hat dazu anlässlich der aktuellen Diskussion im Rat und Europäischen Parlament Stellung genommen:


 Sichere Stromversorgung
 Studie "Energiewirtschaftliches Gesamtkonzept 2030"
Der BDI hat gemeinsam mit dem BDEW und weiteren Industrieverbänden eine Studie "Energiewirtschaftliches Gesamtkonzept 2030" initiiert, die nun vorliegt.

Studie "Energiewirtschaftliches Gesamtkonzept 2030" [PDF, 2,3MB] 

  Einige Kernergebnisse daraus...
 Investitionen in Stromnetze beschleunigen
Investitionen von heute in die Infrastruktur sind die wirtschaftlichen Chancen von morgen, um im Standortwettbewerb bestehen zu können. Der BDI hält deshalb kontinuierliche Investitionen in den Ausbau und die Modernisierung der Stromversorgungsnetze für zwingend erforderlich, um die Stromversorgung des Landes zu jeder Zeit gewährleisten zu können. Der BDI begrüßt mit seiner Stellungnahme das vom Bundeskabinett am 18. Juni 2008 beschlossene Gesetz zur Beschleunigung des Ausbaus der Höchstspannungsnetze. Hier müssen die Planungs- und Genehmigungszeiten deutlich verkürzt werden, um insbesondere Schritt mit dem Ausbau der Windkraftanlagen in Norddeutschland und in der Nord- und Ostsee zu halten und den in diesen Anlagen erzeugten Strom in die Verbrauchsschwerpunkte transportieren zu können.


 Industriestrompreise in Deutschland zu hoch
  Industriestrompreise in der EU Ansicht vergrößern
Die Stromkosten machen rund zwei Drittel an den gesamten Energiekosten der Industrie aus. Deshalb sind wettbewerbsfähige Strompreise für die Industrie ein entscheidender Standortfaktor. Leider zeigt der jüngste Strompreisvergleich der EU Deutschland unter der Gruppe mit den höchsten Strompreisen. Mitursächlich sind nicht rückholbare Steuern und Abgaben, die gut 13,3 % vom ermittelten Vergleichspreis ausmachen.


 BDI-Infrastruktur-Konferenz
  BDI-Präsident Thumann
"Von dieser ersten BDI-Infrastruktur-Konferenz muss ein Weckruf für eine Infrastrukturoffensive ausgehen."

Das forderte BDI-Präsident Jürgen R. Thumann auf der BDI-Infrastruktur-Konferenz in Berlin am 26. Mai 2008 in Anwesenheit der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und weiterer Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

  www.bdi.eu/infrastruktur
 Investitionsstau bei Stromnetzen
© photocase.de/shnipestar
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21. 05.2008: „In Deutschland werden Blackouts immer wahrschein-licher, deshalb müssen wir zügig unsere Stromübertragungsnetze ausbauen und modernisieren. Die Politik hat es jetzt in der Hand, mit schnellen Planungs- und Genehmigungs-verfahren für sichere Stromnetze zu sorgen.“

Das sagte BDI-Präsident Jürgen R. Thumann anlässlich der von der Bundesregierung am 27. Mai 2008 geplanten Verabschiedung des Beschleunigungsgesetzes, das Netzausbauprojekte fördern soll.

 Erneuerbare-Energien-Gesetz: Förderung mit Augenmaß
5.5.2008 „Erneuerbare Energien müssen weiter vorangetrieben, aber mit Augenmaß gefördert werden.“ Das forderte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf anlässlich einer Anhörung des Umweltausschusses des Deutschen Bundestages zur Neuregelung des Rechts der Erneuerbaren Energien im Strombereich am Montag.

„Gegenwärtig kommt es zu einer Überförderung der Photovoltaik mit dem Geld von Unternehmen und Bürgern. Werden die heute geltenden Förderbedingungen unverändert bis zum Jahr 2020 fortgeschrieben, zahlen die Stromverbraucher in der Summe bis zu 38,5 Milliarden Euro für Solarstrom", sagte Schnappauf.


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 WED 2008: Impulse für effiziente Kraftwerke und Netze
22./23.4. 2008: Der 3. World Energy Dialogue stand als zentrales Konferenz-Event der diesjährigen Hannover Messe ganz im Zeichen der "Kraftwerke und Netze der Zukunft".

In seiner Eröffnungsrede betonte BDI-Präsident Jürgen R. Thumann: "Wenn wir wirtschaftliche Entwicklung und Klimaschutz miteinander verbinden wollen, ist Energieeffizienz der Schlüssel. Kraftwerke und Netze bilden dafür das Herzstück. Es geht um modernste Kraftwerkstechnologien. Und es geht um leistungsstarke flexible Netze. Damit der Strom am Ende tatsächlich aus der Steckdose kommt. Zuverlässig. Kostengünstig. Und effizient."

 Ernergieversorgung: Deutschland braucht klimaschonende Kraftwerke
© photocase.de/milla1000
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17.4.2008: Anlässlich der bevorstehenden Vorstellung des Koalitionsvertrages in Hamburg erklärte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf: „Die zunehmenden Einzelfallentscheidungen - wie jetzt in Hamburg gegen das neue Kohlekraftwerk Moorburg - gefährden immer mehr die sichere Energieversorgung."

„Die deutsche Energieversorgung benötigt dringend klimaschonende Kraftwerke, welche die Stromversorgung in der Grundlast wirtschaftlich sicherstellen. Die jüngsten Berechnungen der Deutschen Energie-Agentur (dena) zeigen, dass Deutschland dabei ist, in eine gefährliche Stromlücke zu laufen", sagte Schnappauf.

 BDI-BNetzA-Regulierungskonferenz
  Thumann eröffnet die Regulierungskonferenz Ansicht vergrößern
„Effektiver Wettbewerb auf Infrastrukturmärkten braucht intelligente Regulierung.“

Das forderte BDI-Präsident Thumann anlässlich der ersten sektorübergreifenden Regulierungskonferenz von BDI und Bundesnetzagentur am 8. April 2008 in Berlin. „Für die betroffenen Unternehmen muss Regulierung berechenbarer werden. So ist die diskutierte eigentumsrechtliche Trennung von Netz und Betrieb keine Allzweckwaffe.“

  www.bdi.eu/regulierungskonferenz
 EU-Energie- und Klimapaket: Förderung Erneuerbarer Energien
© Einkaufsgesellschaft Dillinger Hütte und Saarstahl mbH
13.3.2008: Das im Januar 2008 vorgestellte Energie- und Klimapaket der EU-Kommission sieht für Deutschland einen verbindlichen Anteil von 18 % regene­rativer Energien am Endenergieverbrauch vor. Das entspricht einer Verdreifachung gegenüber dem Basisjahr 2005 und stellt Wirtschaft und Gesellschaft vor eine große volkswirtschaftliche Herausforderung.

Aus Sicht des BDI bedarf es deshalb bei der Förderung Erneuerbarer Energien einer Rahmensetzung, die einen solchen Ausbau zu den geringsten Kosten ermöglicht. In einer aktuellen Stellungnahme kommentiert der BDI den Richtlinienvorschlag der EU-Kommission zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen, der Bestandteil des Energie- und Klimapakets ist. 

 Deutschland riskiert Stromlücke
12.2.2008: BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf warnt davor, beim Strommix Kohle- und Kernenergie zurückzufahren. 

Neue Kohlekraftwerke und längere Laufzeiten für Kernkraftwerke seien für private Verbraucher und Industrie unverzichtbar. „Jedes neue Kraftwerksprojekt, das gestoppt oder verzögert wird, erhöht das Risiko einer Versorgungslücke und provoziert höhere Strompreise“, sagte Schnappauf.

 Unbundling: BDI mit eigenen Vorschlägen für einen "Dritten Weg"
© photocase.de/muffinmaker
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8.2.2008: Die Belebung des Wettbewerbs in der Energiewirtschaft ist ein unverzichtbarer Baustein, um besonders für die Unternehmen der energieintensiven Industrie wettbewerbsfähige Standortbedingungen in Deutschland und Europa zu schaffen.

Das Vorhaben der EU-Kommission, einen echten integrierten europäischen Energiemarkt zu schaffen, hat sich allerdings besonders mit Blick auf das Instrument eines eigentumsrechtlichen Unbundling zwischen Energieproduktion und Netzbetrieb festgefahren. Der BDI leistet mit Vorschlägen für einen "dritten Weg" einen konstruktiven Beitrag zur aktuellen Diskussion.

 Nationales Energie- und Klimapaket mit der Wirtschaft umsetzen
© Dillinger Hütte AG
31.01.2008: Die Bundesregierung setzt ihr Energie- und Klimapaket vom August 2008 schrittweise um. Der BDI begleitet mit aktuellen Stellungnahmen die drei vorliegenden Gesetzentwürfe - das EEWärmeG, das EEG und das KWKG - kritisch.


 Energieforschung: Neue Schwerpunkte gefordert
© photocase.com/adaemmer
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April 2007: Angesichts des weltweit steigenden Energiebedarfs, wachsender Importabhängigkeit Europas und und den Herausforderungen des globalen Klimaschutzes müssen Wirtschafts-, Klima- und Sicherheitspolitik zu einer integrierten Energiepolitik stärker miteinander vernetzt werden.


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