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Worum geht es? |
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| | Bedeutung des industriellen Mittelstandes |
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Deutschland ist die Einheit von Eigentum und Leitung, also die enge Verbindung von wirtschaftlicher Existenz und Leitung des Unternehmens. Mehr als 100.000 Industrieunternehmen in Deutschland sind Mittelständler. Sie stellen mehr als die Hälfte der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze zur Ver-fügung und produzieren etwas ein Drittel der Bruttowertschöpfung der gesamten Industrie.
Gut 83 Prozent der Industrieunternehmen sind Familienunternehmen. Aufgrund ihrer engen Bindung an ihr Unternehmen und ihre Beschäftigten sind sie zentraler Pfeiler der Sozialen Marktwirtschaft. Sie schaffen Werte und Strukturen und tragen so maßgeblich zu Wachstum und Beschäftigung in Deutschland bei.
Mittelstandsflyer
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Was sind die Bedürfnisse? |
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| | Politische Prioritäten des Mittelstandes |
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Aus Sicht der mittelständischen Unternehmen sind Bürokratieabbau und die Absenkung der Steuer- und Lohnabgaben die wichtigsten Aufgaben. Besonders wichtig sind hierbei Nachbesserungen an der Unter-nehmenssteuerreform. Ausbildungs- sowie Forschungsförderung werden vor dem Hintergrund des steigenden internationalen Wettbewerbs um Fachkräfte und Innovation immer wichtiger.
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Was macht die Politik? |
Die Politik geht mit der Unternehmenssteuerreform und den Mittelstandsentlastungsgesetzen in die richtige Richtung, doch sind Nachbesserungen nötig. Dass ein detaillierter Fahrplan zur Entbürokratisierung vorgelegt wurde, ist erfreulich und muss nun umgesetzt werden. Auf europäischer Ebene sind der Ansatz „Think Small First“ und die Absicht zur Stärkung des Mittelstandes durch den „Small Business Act“ und die Koordinierung der Politikbereiche der richtige Weg. Jedoch gilt es neue Regulierungen für den Mittelstand zu verhindern und Flexibilität zu wahren
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Was fordert der BDI? |
- Es muss an den Kernproblemen des Mittelstandes gearbeitet werden: Senkung der Lohnzusatzkosten durch Reform der Sozialsysteme, Arbeitsmarktflexibilisierung
- Implementierung einer wirksamen Ex-Ante-Gesetzesfolgenabschätzung mit besonderer Berücksichtigung mittelständischer Unternehmen
- Frühzeitige und umfassende Berücksichtigung der Interessen des Mittelstandes im europäischen Gesetzgebungsprozess
- Entbürokratisierung sowie Verbesserungen von Gesetzen auf nationaler und europäischer Ebene
- Eine stärkere Förderung von Forschung und Innovation um Wettbewerbsfähigkeit für die Zukunft zu garantieren
- „Mehr netto“ für die Unternehmen sowie Steuervereinfachung zur Freisetzung von Wachstumskräften
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