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| US Board des BDI-Präsidiums |
Der Arbeitskreis USA - unter dem Vorsitz von Dr. Arend Oetker, Geschäftsführender Gesellschafter der Arend Oetker Holding GmbH & Co. - unterstützt die Arbeit des US Board auf Arbeitsebene.
| BDI-US Board trifft Vorsitzende des Transatlantischen Wirtschaftsrates |
Als dringlichstes Anliegen betrachteten die Vertreter der deutschen Wirtschaft die Verbesserung der regulatorischen Kooperation. Eine stärkere Harmonisierung oder gegenseitige Anerkennung von Standards würde Zusatzkosten vermeiden, Ressourcen einsparen und damit die Wettbewerbsfähigkeit auf beiden Seiten des Atlantiks deutlich erhöhen. Der BDI hat deshalb konkrete Projekte genannt, mit denen für die transatlantische Wirtschaft substantielle Erleichterungen erreicht werden können.
Zu den Themen, die nun zügig in Angriff genommen werden sollen, gehört die Anerkennung bzw. Angleichung der Bilanzierungsstandards IFRS und US-GAAP. Für deutsche Unternehmen, die an der Börse in den USA gelistet sind, bedeuten diese unterschiedlichen Bilanzierungsstandards erheblichen Mehraufwand und deutlich höhere Kosten. Ein weiterer Bereich, der angegangen werden soll, ist das Thema sicherer Handel. Hier wollen sich beide Seiten des Atlantiks um eine schnelle gegenseitige Anerkennung der jeweiligen Zollsicherheitsprogramme bemühen. Die bisher notwendige Doppel-zertifizierung müssen deutsche Unternehmen mit einem erheblichen zeitlichen und finanziellen Mehraufwand in Kauf nehmen. Schließlich drängten die Mitglieder des BDI-US Board auf eine Angleichung des US-amerikanischen Patentrechtsystems an das First-to-File-Verfahren. Nur so könne aus Sicht der Wirtschaft langfristig ein effizienter Patentschutz gewährleistet werden.
Verheugen und Hubbard nahmen die BDI-Anregungen mit großem Interesse entgegen und vereinbarten einen regelmäßigen Austausch im weiteren Prozess.
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