BDI_Logo   Suche 
 
zu Favoriten hinzufügen als Startseite einrichten Kontakt Impressum
grossbritannien_fl_a1 
Nordamerika und BDI-Regionalarbeit USA
drucken
 US Board des BDI-Präsidiums
Der wirtschaftspolitische Dialog mit US-Wirtschaft und US-Politik wird von Seiten des BDI unter anderem mit dem Anfang 2004 neu gegründeten US Board des BDI-Präsidiums (unter dem Vorsitz des BDI-Präsidenten) gepflegt. Dieses Gremium ist mit rund 50 deutschen CEOs besetzt, bestimmt die strategische Ausrichtung der BDI-USA-Arbeit und verabschiedet Positionen der deutschen Wirtschaft zu den transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen. Gleichzeitig steht er hochrangigen Gästen aus USA und der Bundesregierung als Gesprächspartner zur Verfügung.


Der Arbeitskreis USA - unter dem Vorsitz von Dr. Arend Oetker, Geschäftsführender Gesellschafter der Arend Oetker Holding GmbH & Co. - unterstützt die Arbeit des US Board auf Arbeitsebene.

 BDI-US Board trifft Vorsitzende des Transatlantischen Wirtschaftsrates
Das BDI-US Board ist am 28. Juni 2007 in Berlin mit den beiden Vorsitzenden des Transatlantic Economic Council Allan Hubbard, Wirtschaftsberater des US-Präsidenten, und Günter Verheugen, Vizepräsident der EU-Kommission, zu einem Austausch über die auf dem vergangenen EU-US Gipfel am 30. April 2007 getroffene Rahmenvereinbarung zur Verbesserung der transatlantischen Wirtschaftsintegration zusammengekommen.

Als dringlichstes Anliegen betrachteten die Vertreter der deutschen Wirtschaft die Verbesserung der regulatorischen Kooperation. Eine stärkere Harmonisierung oder gegenseitige Anerkennung von Standards würde Zusatzkosten vermeiden, Ressourcen einsparen und damit die Wettbewerbsfähigkeit auf beiden Seiten des Atlantiks deutlich erhöhen. Der BDI hat deshalb konkrete Projekte genannt, mit denen für die transatlantische Wirtschaft substantielle Erleichterungen erreicht werden können.

Zu den Themen, die nun zügig in Angriff genommen werden sollen, gehört die Anerkennung bzw. Angleichung der Bilanzierungsstandards IFRS und US-GAAP. Für deutsche Unternehmen, die an der Börse in den USA gelistet sind, bedeuten diese unterschiedlichen Bilanzierungsstandards erheblichen Mehraufwand und deutlich höhere Kosten. Ein weiterer Bereich, der angegangen werden soll, ist das Thema sicherer Handel. Hier wollen sich beide Seiten des Atlantiks um eine schnelle gegenseitige Anerkennung der jeweiligen Zollsicherheitsprogramme bemühen. Die bisher notwendige Doppel-zertifizierung müssen deutsche Unternehmen mit einem erheblichen zeitlichen und finanziellen Mehraufwand in Kauf nehmen. Schließlich drängten die Mitglieder des BDI-US Board auf eine Angleichung des US-amerikanischen Patentrechtsystems an das First-to-File-Verfahren. Nur so könne aus Sicht der Wirtschaft langfristig ein effizienter Patentschutz gewährleistet werden.

Verheugen und Hubbard nahmen die BDI-Anregungen mit großem Interesse entgegen und vereinbarten einen regelmäßigen Austausch im weiteren Prozess.

© 2008 BDI - Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. - Impressum

Information zur Regionalarbeit USA

Direkter Kontakt
Tel.: +49 (0)30 2028-1596
Fax: +49 (0)30 2028-2596
E-Mail