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Kulturkreis der Deutschen Wirtschaft im BDI e.V.
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 Haus der Deutschen Wirtschaft - Kunstfenster
  Außenansicht des Kunstfensters im BDI Ansicht vergrößern
Das Kunstfenster ist ein Projekt des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft, der im BDI ansässig ist und im Kunstfenster seit 1999 Wechselausstellungen zu zeitgenössischer Kunst und andere kulturelle Veranstaltungen initiiert. Die Werke der teilnehmenden Künstler des Kunstfensters richten ihren Blick auf wirtschaftliche Zusammenhänge und die Gestaltung der Arbeitswelten. Auch von außen für Passanten sichtbar, übernimmt der Ausstellungsraum zudem die Funktion eines jederzeit wahrnehmbaren, künstlerischen Schaufensters.

 

 

 Kunstfenster 2007: Thomas Ravens
  Thomas Ravens: "Zentrale 17", Wandinstallation, Februar - November 2007
Für die aktuelle Ausstellung „Zentrale 17“ hat der Berliner Künstler Thomas Ravens (*1962) zwei temporäre Gemälde geschaffen, deren panoramaartige Architekturansichten die beiden Wände rechts und links des Kunstfensters komplett bedecken. Ihr symmetrischer Aufbau vereint architektonische Versatzstücke wie Kanzeln, Simse, Türme und Verschalungen, die durch ihre Ästhetik und Materialien an die repräsentative Architektur sozialistischer Staaten ebenso erinnern wie an die Wahrzeichen westlicher Moderne oder futuristische Computer-Spielewelten.

 

 

 

 Kunstfenster 2000: Heidi Specker
  Heidi Specker: "Big City Set", Foto-Installation, Mai 2000 - März 2001 Ansicht vergrößern
Heidi Specker (*1962) hatte eine Foto-Installation konzipiert, die sich auf die Architektur des Ortes bezieht: Die drei Fotobahnen ihrer Installation „Big City Set" setzten sich aus Fragmenten zusammen, die von der Struktur der Fensterfront des Kunstfensters abgeleitet sind: ein kühl portraitierter Wolkenkratzer (Amaco Building, Chicago 1974), eine abstrahierte architektonische Struktur und - auf der Abbildung nicht zu sehen - die stark verfremdete, malerisch anmutende Ansicht eines Interieurs. Es wurden drei Arten von „Ordnung“ vorgestellt: eine vertikale, hierarchische Ordnung wird durch den Wolkenkratzer, Symbol der Macht, repräsentiert. Die endlos erweiterbare Gitterstruktur steht für Vernetzung, der kaum definierbare, vage emotionalisierte Raum steht für eine nicht linear entschlüsselbare Ordnung.

 

 

 Kunstfenster 1999 - 2000: Daniel Pflumm
  Daniel Pflumm: "Ohne Titel", Leuchtkästen, Dezember 1999 - April 2000 Ansicht vergrößern
Mit der Ausstellung „Ohne Titel“ von Daniel Pflumm (*1968) wurde das Kunstfenster 1999 eröffnet. Zwölf Leuchtkästen wurden an den Wänden angebracht und ein weiterer, etwas größerer, wurde in der Mitte des Raumes installiert. Die Leuchtkästen entsprechen in Form und Farben bekannten Firmen-Logos, doch fehlt ihnen der Markenname. Neben den bekannten, verfremdeten Logos plazierte der Künstler auch rein fiktive, selbst entwickelte Symbole wie zum Beispiel das Logo „Elektro“ seines Kunst-Club-Medien-Projektes.

 

 

 

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